• Im Zeitalter der modernen Zahnbehandlung bieten wir neben unseren herkömmlichen Betäubungsverfahren (Spritze) auch Vollnarkose in unserer Zahnarztpraxis in Dresden an. Bei der Vollnarkose werden Sie in einen schlafähnlichen Zustand versetzt, in der das Bewusstsein und die Schmerzwahrnehmung durch Medikamentengabe ausgeschaltet wird.

    Für Patienten mit leichter Form von Zahnarztangst bietet unsere Praxis die Möglichkeit einer Beruhigungsvariante mit Erhalt des Bewußtseins (Analgosedierung), da diese risikofreier ist als die Vollnarkose.

Häufige Anwendungsbereiche der Vollnarkose - Betäubung

    Im Allgemeinen wird der Schmerz bei einer zahnärztlichen Behandlung mittels Lokalanästhesie (örtlicher Betäubung) ausgeschaltet. Es kann vorkommen, dass eine Behandlung unter örtlicher Betäubung nicht möglich ist. Dies ist beispielsweise bei Vorerkrankungen, wie körperlicher, geistiger oder psychischer Behinderung sowie bei Verhaltensstörungen der Fall. Auch die Therapie von Kleinkindern mit mangelnder Kooperationsfähigkeit, die Behandlung von Phobikern (Patienten mit sehr großer Angst vor dem Zahnarzt oder Spritzen) sowie die Behandlung von Menschen mit geistigen Behinderungen.

  •      Zahnarztphobie (F40.2)
    bei der Zahnbehandlung überängstlicher Patienten jeden Alters oder sehr zeitintensiven Eingriffen
  •     Operationen
    bei (mehreren) Zahnimplantatoperationen
  •     Operative Entfernung der Weißheitszähnen
    bei Zahnziehen unter Vollnarkose
  •     gehandicapte Personen
    die Behandlung von Patienten mit geistiger Behinderung
  •     Lokale Anästhesie unwirksam
    Stichwort Abszess
  •     Dauer der Behandlung
    eine umfassende, ausgedehnte Behandlung sehr vieler Zähne in mehreren Quadranten
  •     Hyperemetische Reaktionen
    bei Patienten mit abnormen Würgereiz
  •     Verhaltensstörungen / Motorische Unruhe
    für hypermotorische Patienten, die nicht in der Lage sind, ruhig zu sitzen
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Vollnarkose beim Zahnarzt

Entscheiden Sie sich für eine Vollnarkose-Behandlung, so wird diese von einer Fachärztin für Anästhesie in unserem Hause vorbereitet und betreut. Unmittelbar nach einer Behandlung in Vollnarkose beim Zahnarzt können Sie wieder nach Hause. Wir empfehlen grundsätzlich, dass Sie sich abholen lassen.

Bei jedem Vollnarkoseeingriff gilt der Grundsatz, dass der Magen leer sein muss. Mindestens 6 Stunden vor dem ambulantem Eingriff darf nichts mehr gegessen und getrunken werden!

Was kostet Vollnarkose beim Zahnarzt?

Die Kosten für eine Vollnarkose betragen ca. 250,- Euro für die erste Stunde. Jede weitere halbe Stunde kostet ca. 50,- Euro.

Wenn Sie unter einer Zahnbehandlungsphobie leiden und eine konventionelle Behandlung in der Zahnarztpraxis nicht möglich ist, könnte Ihnen Ihr Psychotherapeut eine Bescheinigung für Ihre Krankenkasse ausstellen, dass eine Zahnbehandlung in Vollnarkose notwendig ist. Sie können mit diesem Gutachten die Kostenübernahme der Vollnarkosebehandlung durch Ihre Krankenkasse beantragen. Weitere Information zum Thema Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse finden Sie auf Vollnarkose beim Zahnarzt.

Nebenwirkungen und Komplikationen

Übelkeit, Erbrechen oder ein zeitweises Taubheitsgefühl in der betäubten Region können auftreten. Diese Nebenwirkungen vergehen nach kurzer Zeit. Das Risiko an einer Narkose zu versterben ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gesunken. Während in den 1950er Jahren das Risiko an einer Narkose zu versterben etwa bei 1:3.000 lag, bewegt sich das Risiko in den westlichen Industriestaaten heute um die 1:200.000.

Wir möchten das Narkoserisiko nicht kleinreden und empfehlen deshalb starken Zahnarztphobikern zunächst die Psychotherapie als Mittel der Wahl. Unser auf Angstpatienten spezialisiertes Team hat schon so manchen Narkosetermin hinfällig machen können und in diesem Zusammenhang gezeigt, wie Ängste überwunden werden können.